
Implantatentfernung in Frankfurt - Brustimplantate entfernen
Die häufigsten Gründe für eine Implantatentfernung sind Kapselfibrosen oder kosmetisch unbefriedigende Ergebnisse mit unzureichende Ergebnisse mit zu geringer Weichteilabdeckung. Ein weiterer Grund ist die Veränderung des Körpers nach Schwangerschaft oder im Alter während der Wechseljahre mit einem Wachstum der Brustdrüse, was dazu führen kann, dass ein Silikonimplantat nicht mehr benötigt wird.
Leider sind auch rupturierte Implantate häufig der Grund für die Entfernung von Brustprothesen. In den letzten Jahren wird vermehrt über das sogenannte "Breast Implant Illness Syndrom" gesprochen. Hierbei treten bei Patientinnen mit Silikonimplantaten unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit und Gelenkschmerzen auf. Nach einer umfassenden Diagnostik und dem Ausschluss anderer Erkrankungen werden auf Wunsch der Patientinnen die Implantate entfernt.
Das BIA-ALCL (Brustimplantat-assoziiertes anaplastisches großzelliges Lymphom) ist eine seltene Form des T-Zell-Lymphoms. Ein häufiges Symptom ist das sogenannte Spätserom. Nach der Diagnosestellung müssen das Implantat, die umgebende Kapsel und vergrößerte Lymphknoten entfernt werden, und weitere Therapieoptionen gemäß der Klassifikation müssen eingeleitet werden.
Die größte Sorge nach einer Implantatentfernung besteht darin, dass die Brust danach eine unschöne Form haben wird, leer und hängend sein könnte.
Gerne bespreche ich mit Ihnen alle Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach der Implantatentfernung.

Dr. von Gaertner & Kolleginnen
Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Kornmarkt 6, 60311 Frankfurt am Main
Details:
Auf einen Blick
Narkose:
Vollnarkose
Klinikaufenthalt:
stationär 1 Nacht
Nachbehandlung:
Kühlung 2-3 Tage, Drainagenzug nach 2-3 Tagen, Kompressions-BH für 6 Wochen
Gesellschaftsfähig:
nach Drainagenzug
Berufsausfall:
1-2 Wochen
Sport:
leichte Belastung nach 3 Wochen
Kosten:
ab 5.900 Euro (zzgl. Narkose und Übernachtung)
Nach der Entfernung eines Implantats ist oft eine Rekonstruktion der Brust erforderlich. Das Ziel ist es, die Form der Brust wiederherzustellen, da das Implantat in der Regel über mehrere Jahre hinweg einen sogenannten "Abdruck" in der Brusthaut hinterlassen hat. Die Implantatentfernung zusammen mit der Entfernung der Kapsel erfolgt in Vollnarkose. Das vorhandene Brustdrüsengewebe wird mithilfe spezieller Nähte und Techniken neu geformt und in das Dekolleté verlagert. Oft ist auch eine Straffung der Haut erforderlich. Wenn Volumen fehlt, kann die Brust mit körpereigenem Fettgewebe durch ein sogenanntes Lipofilling aufgefüllt werden. Voraussetzung ist, dass ausreichend Fett in der Spenderregion vorhanden ist. Das Fett wird in der Regel aus dem Bauch oder den Beinen entnommen, speziell aufbereitet und in die Brust injiziert.
Gerne erkläre ich Ihnen im Rahmen unseres einstündigen Beratungsgesprächs alle Möglichkeiten für den Brustaufbau nach der Entfernung Ihrer Implantate.
Patientenfeedback zum Eingriff
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FAQs
Spezifische Fragen zum Eingriff
Es gibt verschiedene Gründe, darunter Kapselfibrosen, ästhetische Unzufriedenheit und gesundheitliche Bedenken. Die genaue Ursache kann von Person zu Person unterschiedlich sein.
Das Syndrom bezieht sich auf unspezifische Gesundheitsbeschwerden, die bei einigen Frauen mit Brustimplantaten auftreten. Bei Diagnose und nach Ausschluss anderer Erkrankungen können Implantate auf Wunsch der Patientinnen entfernt werden.
Ja, die Implantatentfernung ist ein sicherer chirurgischer Eingriff, der von erfahrenen plastischen Chirurgen durchgeführt wird.
Die Brustrekonstruktion erfolgt oft durch Formung des vorhandenen Brustdrüsengewebes und Straffung der Haut. Lipofilling, bei dem körpereigenes Fettgewebe verwendet wird, kann ebenfalls eine Option sein.
Die Kosten können variieren, aber sie beginnen in der Regel bei rund 5.900 Euro und hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der gewählten Verfahren.
Die Erholungszeit kann je nach individuellem Fall variieren, beträgt jedoch in der Regel 1-2 Wochen. Sportliche Aktivitäten können nach etwa 3 Wochen wieder aufgenommen werden.
Ja, Drainagen werden oft eingesetzt und bleiben normalerweise 2-3 Tage nach der Operation in situ.
Ja, Sie können in der Regel nach 2-3 Tagen (nach Entfernung der Drainagen) wieder gesellschaftsfähig sein.
Sie haben noch weitere Fragen?
Fragen zum allgemeinem Ablauf beantworten wir unter dem folgenden Link.